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Open-Air Gottesdienst

Open-Air Gottesdienst auf dem Römerberg
Predigt: Pröpstin Scherle und Pfarrer Mushidi
anschl. Internationales Fest im Dominikanerkloster

„I have a dream“ lautet das Motto des ökumenischen Pfingstfestes am Pfingstmontag, 20. Mai 2013. Der Feiertag beginnt um 11 Uhr mit einem Open-Air-Gottesdienst auf dem Frankfurter Römerberg, bei dem die Pröpstin für Rhein-Main, Gabriele Scherle, zusam-men mit Pfarrer Fidèle Mushidi von der Evangelischen französisch-reformierten Gemeinde die Predigt hält. Mit dem Motto „I have a dream“ erinnert die evangelische Kirche in Frankfurt an Martin Luther King, der vor 50 Jahren seine denkwürdige Rede über seinen Traum einer von Rassismus und Menschenfeindlichkeit befreiten Welt hielt. Musikalisch wird der Gottesdienst von den Posaunenchören der Propstei Rhein-Main, der Band Habakuk und Blech Pur gestaltet.
Im Anschluss an den Gottesdienst laden der Evangelische Regionalverband Frankfurt sowie das Pfarramt für Ökumene zum Internationalen Fest im Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Straße 23, in Frankfurt, ein. Zahlreiche Migrantengemeinden bieten den Besucherinnen und Besuchern kulinarische Spezialitäten aus aller Welt und ein buntes Kulturprogramm an.

Datum: 
Montag, 20. Mai. 13 - 11:00
Ort: 
Römerberg

Predigtgottesdienst

Gottesdienst zum Thema: „Glaube und Toleranz“
Sonntag, 26.05.2013, 11.15 Uhr, Alte Nikolaikirche am Römerberg, Frankfurt a.M.
Predigt und Liturgie: Pfarrer Dr. Wilhelm Christe

Die Stichworte „Toleranz“ und „Gewissensfreiheit“ werden oft mit der Reformation im 16. Jahrhundert in Verbindung gebracht.  Martin Luther hat sich 1521 auf dem Reichstag zu Worms auf sein Gewissen berufen und damit für sich Toleranz beansprucht. Dennoch war die Reformation selbst nicht immer von Toleranz gegenüber Andersdenkenden und Andersgläubigen bestimmt. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die judenfeindlichen Äußerungen des späten Luther sowie an die Verbrennung des „Ketzers“ Michael Servet im reformierten Genf Johannes Calvins. Ja, die Geschichte des Christentums insgesamt ist nicht gerade eine Geschichte der Toleranz, sondern eher der Intoleranz. Toleranz musste oft gegen das Christentum erkämpft werden. Auf dem Hintergrund dieser eher dunklen Seite der christlichen Religion soll in dem Gottesdienst der Zusammenhang von Glaube und Toleranz näher beleuchtet und gefragt werden, ob der christliche Glaube nicht doch – sozusagen gegen seine eigene Wirkungsgeschichte – eine Quelle und ein Anwalt der Toleranz ist und sein muss. 
Der Gottesdienst fügt sich ein in das Leitthema der Reformationsdekade für das Jahr 2013 „Reformation und Toleranz“. Die Reformationsdekade will auf das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 vorbereiten und einstimmen. 

Datum: 
Sonntag, 26. Mai. 13 - 11:15
Ort: 
Alte Nikolaikirche
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